Ranch - Roping
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Die
Geschichte des Ranch Ropings führt bis zur spanischen Eroberung
des heutigen Mexicos zurück. Die Entwickler des Ranch Ropings
erkannten damals, dass sie ihr Seil entsprechend dem Standort und
der Bewegung des zu fangenden Tieres in unterschiedlicher Weise
abwerfen mussten. Die Wurftechniken waren davon abhängig, ob die
Hörner, der Kopf, die Vorder- oder die Hinterbeine der Rinder
gefangen wurden. Zahlreiche technische Erleichterungen, die dann
in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bei der Rinderarbeit
entwickelt wurden, ließen die Vielfältigkeit der Abwurfmöglichkeiten
fast in Vergessenheit geraten. |
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Nur noch
wenige alte Cowboys wussten auf diese vielfältige Art und Weise
mit dem Lasso umzugehen. Sie gaben ihr Wissen an junge Cowboys
weiter, die die Kunstfertigkeit und die verschiedenen Würfe des
Ranch Ropings ebenfalls weitergaben und dadurch bis heute
erhielten. |
Nachdem das Ranch Roping durch die einsetzende Technisierung in
der Viehzucht Mitte des letzten Jahrhunderts fast in Vergessenheit
geraten war, lebt diese ausfeilte und technisch anspruchsvolle Art
des Umgangs mit dem Lasso heute wieder auf und wird in Amerika als
historisches Kulturgut gefördert. Nach den Regeln der eigens zu
diesem Zweck entwickelten Northern Range Ranch Roping Series,
werden heute überall in Amerika Wettbewerbe in dieser Disziplin
abgehalten.
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Beim Ranch Roping geht es um den gefühlvollen, vielfältigen, präzisen
und technisch anspruchsvollen Umgang mit dem Lasso. Das
vorsichtige Platzieren der vielen unterschiedlichen Würfe (sie
richten sich nach dem jeweiligen Standort des Werfers zur Position
des zu fangenden Tieres) ist unabdingbar, um das Tier nicht in
Unruhe zu versetzen. Die Vielfalt der Wurfmöglichkeiten (ca. 30
unterschiedliche Würfe) unterscheidet das Ranch Roping vom Lasso
werfen auf z. B. Rodeos, wo im Allgemeinen mit lediglich drei
verschiedenen Würfen gearbeitet wird. |
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